„Wir haben geschafft, was viele für unmöglich gehalten haben“
Sie ist eine einzige Erfolgsgeschichte: Die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) Schlüchtern existiert seit knapp zwei Jahren, hat mittlerweile 38 Mitarbeitende und fuhr jüngst einen Gewinn in Höhe von 600.000 Euro ein. Jetzt haben die Verantwortlichen gemeinsam den Jahresauftakt gefeiert.
Es war ordentlich was los in der Erlebniswelt im Kultur- und Begegnungszentrum: Die knapp 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren fast alle da, außerdem viele Vertreterinnen und Vertreter aus der Politik, darunter Erster Stadtrat Reinhold Baier und natürlich Aufsichtsratsvorsitzender sowie Bürgermeister Matthias Möller.
SEG-Geschäftsführer Christof Weisenborn betonte in seiner Rede: „Unser Ziel lautet, Schlüchtern lebenswerter und zukunftsfähig zu machen. Da haben wir große Schritte nach vorn gemacht, wir konnten vieles voranbringen im vergangenen Jahr.“ Die SEG gestalte die Stadt und die Stadtteile aktiv, packe an und baue Brücken – „im übertragenen und im wörtlichen Sinn“, sagte Weisenborn.
Schlüchterns Bürgermeister Matthias Möller dankte Weisenborn für sein Engagement: „Die Aufgaben der SEG sind enorm vielseitig und herausfordernd. Ich habe aber immer an den Erfolg der SEG geglaubt. Und ich habe daran geglaubt, dass die zahlreichen Projekte, die wir in Schlüchtern und allen Stadtteilen stemmen, gut ins Ziel laufen.“ Dies habe sich bewahrheitet. Auch wenn es viele Kritiker gegeben habe, habe sich die SEG prächtig entwickelt. „Im vergangenen Jahr hat die Stadtentwicklungsgesellschaft sogar einen Gewinn von 600.000 Euro erwirtschaftet“, sagte Möller.
Auch Reinhold Baier sah die SEG zu Beginn kritisch: „Ich habe auch zu den vielen Zweiflern gehört, ob eine Stadtentwicklungsgesellschaft das richtige für uns ist. Aber heute verstehen die Leute mehr und mehr, wie wichtig diese SEG für unsere Stadt. Ich bin mittlerweile absolut überzeugt von unserer Stadtentwicklungsgesellschaft.“
Möller dankte außerdem Werner Bensing, der vor Christof Weisenborn Geschäftsführer der SEG war. Und er sagte über seine bisherige Amtszeit: „Es waren beruflich die zehn intensivsten Jahre meines Lebens. Aber wir haben gemeinsam geschafft, was viele für unmöglich gehalten haben.“
Möller betonte, dass weiterhin einiges zu tun sei: „Allein in diesem Jahr stehen die Eröffnung des Freibads, die Fertigstellung der Dorfgemeinschaftshäuser und Feuerwehrgerätehäuser in Ahlersbach und Hutten sowie der Bau des Dorfgemeinschaftshauses in Elm an.“ Hinzu komme die Entwicklung des neuen Feuerwehrstandorts auf dem ehemaligen Norma-Areal, die komplette Neugestaltung des Vogt-Geländes, der Umzug von Teilen der Stadtverwaltung sowie der Post ins Neue Obertor und einiges mehr.
Weisenborn dankte abschließend dem Aufsichtsrat, dem Magistrat und den Stadtverordneten sowie allen Fraktionen für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Und zu den Mitarbeitenden sagte er: „Danke für eure Professionalität, für euer Herzblut und Engagement. Ohne euch wäre der Erfolg nicht möglich. Packen wir’s gemeinsam an und machen wir auch 2026 zu einem weiteren erfolgreichen Jahr.“

