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„Ich hoffe auf viele Nachahmer“

Matthias Möller spendet 1000 Euro für Kinderhospiz- und Familienbegleitdienst

1000 Euro für den Malteser Hospizdienst: Schlüchterns Bürgermeister hatte zu seinem Geburtstag um Spenden gebeten und die Summe anschließend aufgerundet. Bei der Übergabe sagte er der Hilfsorganisation weitere Unterstützung zu – und richtete einen Appell an die Bevölkerung.

„Das ist ein riesiges Geschenk, für das wir sehr dankbar sind“, betonte Diözesangeschäftsführerin Christin Roos. Der Malteser Hospizdienst begleitet Menschen und ihre Angehörigen am Lebensende und ist seit mehr als 20 Jahren auch in Schlüchtern tätig. Für seine Arbeit benötige die Organisation stets private Unterstützung, da die Kosten nur anteilig nicht von den Krankenkassen getragen werden – wenn überhaupt.

„Gerade bei der Trauerarbeit sind wir vollständig auf Spendengelder angewiesen und glücklich über die große Unterstützung“, sagte auch Susanne Kohlhepp, Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes. Und Ameli von Brandenstein-Zeppelin, die ehrenamtlich die Sozialen Dienste verantwortet, unterstreicht: „Egal in welcher Höhe – jede Spende hilft uns.“

Das Geld hatte Rathauschef Matthias Möller anlässlich seines Geburtstages privat gesammelt und auf 1000 Euro aufgerundet. „Ich war sehr gerührt, dass so viel Geld zusammengekommen ist“, sagte Möller. Oftmals werde nur für Prestigeprojekte gespendet, Themen wie Tod und Trauer blieben hingegen häufig außen vor. Möller: „Deshalb ist es mir auch so wichtig, dass das großartige Angebot des Malteser Hospizdienstes noch bekannter wird. Ich hoffe auf viele Nachahmer.“

Der Malter Hospizdienst betreibt derzeit im Kultur- und Begegnungszentrum KUBE an zwei halben Tagen ein Büro – montagmorgens zwischen 8:15 und 12:30 Uhr sowie mittwochnachmittags zwischen 16:15 und 20:15 Uhr. Dieses Angebot soll ausgeweitet werden, wenn es nach Diözesangeschäftsführerin Christin Roos geht: „Je mehr Menschen wir begleiten können, desto besser ist es.“

Möller sagt dazu abschließend: „Es wäre klasse, wenn wir den Hospizdienst dauerhaft im KUBE ansiedeln könnten. Die Räumlichkeiten bekommt die Organisation kostenfrei zur Verfügung gestellt. Und auch sonst bieten wir selbstverständlich unsere volle Unterstützung an.“