„Die Stadtverwaltung treibt viele Projekte voran“
Was passiert eigentlich gerade in Schlüchtern – und was ist für die Zukunft geplant? Beim Format „Frag doch mal die Stadt“ gab es am Sonntag Antworten aus erster Hand, spannende Einblicke in aktuelle Bauprojekte und jede Menge Gelegenheiten, genau die Fragen zu stellen, die einen beschäftigen. Diesmal konnten sich die Bürgerinnen und Bürger nicht nur im Kultur- und Begegnungszentrum informieren, sondern auch direkt vor Ort: im Freibad, in der Erlebniswelt, am Neuen Obertor, im Boardinghotel sowie in der Tourist-Info.
Das innovative Bürgerversammlungsformat „Frag doch mal die Stadt“ nimmt mittlerweile einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt ein. Neben den Mitarbeitenden des Bauamts, der Kämmerei, des Ordnungsamtes, der Wasserwerke und des Bauhofs informierten auch die Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) Schlüchtern, die Nassauische Heimstätte, der Gewerbeverein WITO, das Projekt PETRA und die RhönEnergie an insgesamt 20 Ständen.
Im separaten „Kraftwerkraum“ wurde das Thema Energiewerk platziert, und im Freibad durfte das DLRG erstmals ins neue Schwimmerbecken springen. Natürlich wurde auch über die geplante Ausbaustrecke der Bahn, den Bau der Dorfgemeinschaftshäuser, die Sanierung der Straßen, die Müllentsorgung und vieles mehr gesprochen.
„Wir haben in den vergangenen Jahren beispielhaft Stadt- und Dorfentwicklung betrieben. Das war und ist der richtige Weg, den wir nur gemeinsam mit der Politik, der Verwaltung und unseren Bürgerinnen und Bürgern gehen können. Deshalb freut es mich sehr, dass heute so ein reges Interesse an der Zukunftsgestaltung von Schlüchtern herrscht“, sagte Bürgermeister Matthias Möller. Stadtverordnetenvorsteher Bernd Schauberger hatte die Bürgerversammlung zuvor formal eröffnet und betonte in seiner Begrüßung: „Mehr als 30 Themen werden hier so ausgestellt, dass sie leicht zu verstehen sind. Außerdem gibt es Führungen durch das Neue Obertor und durchs Freibad. Das ist eine schöne Gelegenheit, um unsere Stadt von vielen weiteren Seiten kennenzulernen.“
Mehrere Hundert Interessierte kamen über den Tag verteilt ins Kultur- und Begegnungszentrum und schauten sich auch das Neue Obertor mit dem Boardinghotel und der Tourist-Info genauer an. Sehr gut besucht war außerdem das neue Freibad. Etwa 200 Bürgerinnen und Bürger verfolgten das erste Anschwimmen der Schlüchterner DLRG.
Abschließend zog Bürgermeister Matthias Möller ein positives Fazit: „Wir sind in Schlüchtern viele Themen angegangen. Wir wissen aber auch, dass wir in vielen Bereichen noch nachbessern müssen. Ich bin dankbar und stolz auf mein Team, das sich am Sonntag bereit erklärt hat, Einblicke in die aktuellen Projektstände zu geben – wohl wissend, dass an der einen oder anderen Stelle noch nachkorrigiert werden muss. Wir nehmen bei dieser in ihrer Form einzigartigen Art der Bürgerkommunikation auch die Kritik aus der Bevölkerung gerne und bewusst wahr. Wir wollen ‚Frag doch mal die Stadt‘ nicht nur als Leistungsschau und als interne Supervision nutzen, um zu sehen, wo wir amtsübergreifend in den Projekten stehen. Wir nehmen die Meinung der Bürgerinnen und Bürger ernst und wahr. Gerade beim Thema digitale Kommunikation und Information müssen wir uns noch ein Stück weiterentwickeln und besser werden. Das nehmen wir besonders ernst.“

