Bebauungsplan „Kultur- und Begegnungszentrum“

Satzungsbeschluss des Bebauungsplans „Kultur- und Begegnungszentrum“ in der Gemarkung Schlüchtern im Rahmen der Bauleitplanung der Stadt Schlüchtern

Der Bebauungsplan „Kultur- und Begegnungszentrum“ im Stadtteil Schlüchtern ist von der Stadtverordnetenversammlung am 14.12.2020 gemäß § 10 Abs. 1 des Baugesetzbuchs (BauGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 03.11.2017 (BGBl. I S. 3634) als Satzung beschlossen worden. Der Bebauungsplan kann mit der Begründung in der Stadtverwaltung Schlüchtern, Rathaus, Stadtbauamt Zimmer 305, Krämerstraße 2, 36381 Schlüchtern während der folgenden Dienststunden eingesehen werden:

montags bis mittwochs von 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr
donnerstagsvon 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr und 14:00 Uhr bis18:00 Uhr sowie
freitagsvon 08:30 Uhr bis 12:00 Uhr

 

sofern nicht auf die genannten Tage ein gesetzlicher oder ortsüblicher Feiertag fällt.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst in der Gemarkung Schlüchtern, Flur 14, die Flurstücke Nr. 277/5 (tlw.), 322/1, 322/2, 322/14 (tlw.), 330/7 und 330/13.
Der Geltungsbereich wird begrenzt im Norden durch die Bahnhofstraße, im Westen durch die Lotichiusstraße, im Süden durch das Grundstück der Polizeistation Schlüchtern und im Osten durch das ehemalige Kaufhausanwesen an der Bahnhofstraße. Die genaue Abgrenzung des Geltungsbereiches kann der nachfolgenden Karte entnommen werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass

  1. eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,
  2. eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und
  3. nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs

unbeachtlich werden, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Schlüchtern unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. Dies gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlich sind.

Hingewiesen wird:

a)auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB, betreffend die Geltendmachung von Planungsentschädigungsansprüchen im Falle von Vermögensnachteilen nach den §§ 39 - 42 BauGB, sowie
b)auf § 44 Abs. 4 BauGB, betreffend das mögliche Erlöschen von Ansprüchen, wenn der Antrag nicht innerhalb einer Dreijahresfrist gestellt wird.

 

Schlüchtern, den 16.12.2020

Magistrat der Stadt Schlüchtern
gez. Möller, Bürgermeister