Schloss Ramholz

1883 erwarb der Industrielle Hugo von Stumm (1845-1910) das 1501 errichtete Huttenschloss mit der Steckelburg. Das Schloss wurde dann 1893-95 von den Architekten Emanuel und Gabriel von Seidl an das alte Huttenschloss angebaut. Die optische Verbindung zwischen Neubau und Huttenschloss ist der frühere Eingang für Bedienstete und Lieferanten, das sogenannte "Englische Höfchen". An der Hauptfassade erkennt man die Vielfalt der verwendeten Architekturformen und Stile. So findet man einen barocken, reich verzierten Volutengiebel, den großen, quadratische Schlossturm, als Nacharmung eines mittelalterlichen Wehrturms, Erker in verschieden Formen, unterschiedlich angeordnete Fenster, Tudor-Fachwerkgiebel, das im Stile der Neorenaissance gestaltete Eingangsportal und nicht zu vergessen eine reich ausgestaltete Dachlandschaft mit unterschiedlich verzierten Schornsteinen.

Zu der Gesamtanlage des Schlosses gehörten der Gutshof, Gewächshäuser mit Gärtnerei, die Orangerie, das Forsthaus, die Familiengruft, Teehaus und Kegelbahn.

Das Schloss ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.