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Stadtname

Im Jahr 1993 feierte Schlüchtern seine 1000-Jahrfeier. Dabei ging es nicht um die Verleihung von Stadtrechten, sondern um die erste geschichtliche Nennung der Siedlung Schlüchtern am 12. Dezember 993 unter dem Namen „Sluohderin“.
In den ersten siebenhundert Jahren Stadtgeschichte waren verschiedene Schreibweisen gebräuchlich.

Überliefert sind die Schreibweisen: Sluchtern, Sluctubura, Sluohderin, Sluohterin, Sluderin, Schluchter, Sluohterin, Slutherin, Sluthere, Sluhteren, Sluhter und Solitaria (monasterium solitariensis).

Über den Namen Schlüchtern an sich gibt es mehre Vermutungen. So könnte dass Wort Schlüchtern soviel wie „unebenes Gelände mit Löchern, Tümpeln und Gräben bedeuten. Man ist sich uneinig ob der Name angelsächsischen oder alemannischen Ursprungs ist.

Abt Lotichius bezeichnete Schlüchtern Solitaria (monasterium solitariensis). Eine Bezeichnung die sich wohl auf einsame, stille Lage in einem Waldgebiet oder einer Einsiedelei zur Gründungszeit des Klosters gründet.

Der Frankfurter Historiker und Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Ernst E. Metzner kommt zu neuen Erkenntnissen über die Frühgeschichte des Namens und des Klosterorts Schlüchtern.

Aufgrund seines Quellenstudiums ist er unter Einbezug auch alter Sagen und der Namenüberlieferung zu dem Ergebnis gekommen, dass Schlüchtern eine Klostergründung im fränkisch-hessisch-thüringisch-niedersächsischen Spanungsfeld des frühen 8. Jahrhunderts war. Nach seiner Auffassung bezeichnete der bisher nicht gedeutete Ortsname "Schlüchtern" eine Personengruppe, die als die "Bewahrer der Schlacht" bzw. als die "Bewahrer der in der Schlacht Gefallenen", frühalthochdeutsch "Sluhtiwarim", bezeichnet wurde. Der Name wurde später zu "Slu(o)derin" bzw. Schlüchtern.

Die in diesem Namen verewigte Schlacht datierte er auf den zweiten Dienstag nach Pfingsten des Jahres 719. Damals hätten die heidnischen Sachsen den fränkischen Hausmeier und Heerführer Karl Martell und sein Christenheer auf einem Rückweg zum Main geschlagen, bei "Sculturbura", dem vermutbaren klösterlichen Namen von Schlüchtern, das soviel wie "Häuser an der Bergschulter" (Landrückenpass) bedeutet. 720 sei Karl Martell dann wohl über das Schlachtfeld Schlüchtern wieder siegreich gegen die Sachsen vorgestoßen.

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