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Schlosspark Ramholz

Der Park umfasst eine Gesamtfläche von ca. 80 ha. Bis auf den direkt das Schloss umgebenden Bereich, ist der Park für die Öffentlichkeit zugänglich. Dieser Bereich wurde von den Architekten des Schossneubaus Gabriel und Emanuel von Seidl geplant. So befindet sich auf der Nordseite des Schlosses die sogenannte "Schlossfreiheit" mit einem zentralen Brunnen und einer barocken Treppenanlage, in direkter Sichtachse zur Steckelburg. Östlich schließt sich eine formal gestaltete Parterreanlage an, mit Blumenrabatten, Rasenflächen, Skulpturen und Kübelpflanzen. Dieser Teil wird durch eine große Hainbuchenhecke vom öffentlich zugänglichen Park abgetrennt.

Verantwortlich für die Planungen des Schlossparks war der von Hugo von Stumm beauftragte Schwede Jens Person Lindahl (1843-1887), der allerdings bis auf einige Skizzen die Planungen nicht ausführen konnte, da er Selbstmord beging. Die Planungen wurden jedoch von Hugo von Stumm und seinem Obergärtner sukzessive umgesetzt. Maßgebend waren die von Fürst Pückler-Muskau 1834 herausgegebenen "Andeutungen über Landschaftsgärtnerei". So spielen Blickachsen in die Umgebung, zur Steckelburg oder auf die Bauwerke, eine große Rolle. Die Wiesenflächen werden von Baum- und Gehölzgruppen eingerahmt. Solitärbäume ziehen die Blicke auf sich.

Durch den Park zieht sich das Ramholzer Wasser. Von seiner Quelle im Wald fließt der Bachlauf über einen kataraktartigen Wasserfall durch das sogenannte Gründchen und speist die Weiher und Teiche des Parks. Die beiden großen Weiher am Schloss und beim Forsthaus, waren früher mit einer Fontäne versehen. Ein kleinerer oberer Weiher liegt direkt neben dem Bachlauf zwischen dem Gründchen und der langen Wiese. Dort war ursprünglich noch ein kleines chinesisch Teehaus zu finden, von dem leider nur noch die Grundmauern zu sehen sind. Sohlschwellen, Tosbecken, Felsformationen und Steinsetzungen, ruhigere und wildere Bereiche verstärken den romantischen Eindruck des Baches. Parallel zum Bach führen die Hauptwege durch den Park. So führt einer der Wege durch eine Lindenallee, die früher kastenförmig geschnitten wurde. Auf geschwungen gut begehbaren Parkwegen erreicht man die wichtigsten Bereiche des Parks, wie den Rosengarten, den Tierfriedhof, die Steckelburg, die Familiengruft, den Wasserfall, um nur einige zu nennen. Hervorgehoben werden soll noch der Balthasar-Neumann-Pavillon in der Nähe der Gärtnerei, den Hugo von Stumm in Würzburg kaufte und in den Park versetzen ließ. Er wurde in liebevoller Arbeit durch den Förderkreis Schlosspark Ramholz renoviert und erstrahlt im neuen Glanz.

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